Alces alces

Elch

Alces alces, Elch, Moose,Elk
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Der Elch...ist ein in Eurasien und Nordamerika beheimateter Hirsch. Er ist der größte heute vorkommende Vertreter seiner Familie. Der weibliche Elch heißt „Elchtier“ oder „Elchkuh“, und der männliche wird „Elchhirsch“, auch „Schaufler“ bzw. Stangenelch („Stangler“) genannt. Jungtiere nennt man „(Elch-)Kälber“. ... Der Elch hat eine Kopf-Rumpf-Länge bis 3 m, einen nur 10 cm langen Schwanz, eine maximale Schulterhöhe von 2,30 m und ein Gewicht bis 800 kg. Seine Körpergröße und Gewicht variieren allerdings je nach Unterart, Lebensraum und -bedingungen. Das Fell variiert in Farben zwischen Rotbraun und Schwarzbraun. Im Winter nimmt es eine gräuliche Farbe an. Die männlichen Tiere zeichnen sich durch ein Geweih mit einer maximalen Spannweite von 2 m aus. Das Geweih kann entweder aus verzweigten Stangen oder aus breiten, flächigen Schaufeln oder aus einer Mischung dieser zwei Typen bestehen. Es wird jedes Jahr im Zeitraum Januar/Februar abgeworfen. Männchen im Alter zwischen 5 und 12 Jahren bilden die größten Geweihformen aus. Bei älteren Tieren werden diese wieder kleiner. Weibliche Elche besitzen kein Geweih und sind etwa 20 % kleiner. Kennzeichnend für den Elch sind auch die breite, überhängende Oberlippe und ein Hautsack an der Kehle des Männchens. ... Der Elch ist eine relativ junge Art, wahrscheinlich nicht älter als zwei Millionen Jahre. Die ausgestorbene nordamerikanische Gattung Cervalces gilt als ein naher Verwandter. Bekannt ist auch der ausgestorbene Riesenelch (Alces latifrons) des Pleistozäns mit über zwei Meter breitem Geweih. ... Der Elch kommt in Europa, Asien und Nordamerika vor. Dort ist er Bewohner des nördlichen borealen Waldes und der Taigagebiete. Auch in den gemäßigten Regionen Europas und Nordamerikas kam der Elch einst vor, ist aber dort heute weitgehend ausgerottet. Er bevorzugt Habitate, die mit Seen und Sümpfen durchsetzt sind. Die Gebirge sind dagegen ein eher ungeeigneter ... Wasserpflanzen (z. B. Seerosen) sind eine wichtige Nahrungsquelle; der Aufenthalt im Wasser bietet gleichzeitig Schutz vor Insekten wie Mücken und Bremsen. Daneben stellen Gräser sowie Zweige und Blätter von Laubgehölzen einen wesentlichen Teil der Nahrung des Elchs dar. Im Herbst und Winter frisst der Elch auch Blaubeerreisig, Besenheide und junge Kieferntriebe. Der Elch ist ein Wiederkäuer. Elche sind tagaktive Einzelgänger. Im Winter finden sie sich manchmal zu losen Gemeinschaften zusammen, in der Paarungszeit aber dulden sowohl Männchen als auch Weibchen keine Geschlechtsgenossen um sich. Um eine Elchkuh kann es zwischen rivalisierenden Männchen zu heftigen Kämpfen kommen; oft genügen allerdings Drohgebärden mit dem mächtigen Geweih, um einen schwächeren Konkurrenten zu vertreiben. Die Paarung findet im Herbst statt. Die anschließende Tragzeit beträgt etwa neun Monate. Meistens wird ein einziges Junges geboren, aber Zwillinge sind keine Seltenheit. Im Gegensatz zu vielen anderen jungen Hirschen sind neugeborene Elche ungefleckt. Das Jungtier bleibt wenigstens ein Jahr bei seiner Mutter und wird vertrieben, sobald eine neue Geburt ansteht. Die maximale Lebensdauer liegt bei 27 Jahren, in Freiheit dürften aber selten 15 Jahre überschritten werden. Natürliche Feinde des Elches sind, je nach Vorkommen, Braunbären und Wölfe (in Europa, Asien und Nordamerika) sowie Schwarzbären und Pumas (nur in Nordamerika). Quelle:Wikipedia



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